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mr.
byte bekämpft
Computerviren
Published: 05.07.2000
Rheinhauser
Software-Haus vertreibt
Erfolgsprogramm Panda
Angefangen haben sie als
Hinterhof-Firma im Duisburger Norden
- nun starten sie von
Rheinhausen aus in die Top-Liga der
deutschen Software-Häuser. Die Rede
ist von mr. byte,
jenem Unternehmen, das im
Businesspark Niederrhein den
Zuschlag zur Partnerschaft mit
dem führenden europäischen
Anti-Virus-Software-Entwickler
erhielt.
Panda heißt das Programm, das ab
sofort allen Viren den Garaus machen
soll. Binnen 24 Stunden haben wir
für jeden Virus ein Gegenmittel,
versprach gestern Jens
Scharnhorst, der bei mr. byte den
Vertrieb von Panda übernommen hat.
Das Programm ist bereits
bei Saturn für 89 Mark erhältlich.
Doch vielmehr setzt man auf
Dienstleistung. Banken,
Versicherungen, aber auch andere
Unternehmen
haben bereits angefragt, so
Mitgesellschafter Klaus Riegel.
Diesen Firmen will man einen
24-Stunden-Service zum günstigen
Preis bieten.
Mr. Byte hegt dabei große Pläne: In
fünf Jahren, so Klaus Riegel weiter,
sollen rund 100 Beschäftigte für
Panda arbeiten und damit 100 Mio.
Mark umsetzen. Das Programm soll
sich zum Marktführer entwickeln. Die
Gründung einer Gesellschaft steht
für den Herbst an. Teilhaber wird
neben dem spanischen
Software-Entwickler Panda natürlich
auch mr. byte sein.
Doch wieso kam Panda auf das eher
kleine Unternehmen aus Rheinhausen?
Es war die Kompetenz, sagt dazu
Panda-Manager Modesto
Rodriguez aus Madrid. Auf der
letzten Cebit kam der Zuschlag. mr.
byte behauptete sich da gegen starke Konkurrenz, vor allem aus
Süddeutschland. Bislang beschäftigt
das Software-Haus rund 50
Mitarbeiter in Rheinhausen. Hier
werden
vorwiegend Rechner und Programme für
Firmen erstellt.
Quelle:
NRZ: LOKALAUSGABE / RHEINHAUSEN
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