Was regelt Datenschutz nach EU-DSGVO

Die allgemeinen Grundsätze für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten sehen vor, dass diese rechtmäßig und transparent verarbeitet werden. Der Zweck für die Verarbeitung muss eindeutig und legitim sein. Der Umfang der verarbeiteten Daten muss auf einem dem Zweck entsprechenden Minimum gehalten werden und die Daten müssen richtig sein. Die Speicherung ist zeitlich begrenzt auf einen an den Zweck gebundenen Zeitraum. Des Weiteren muss die Integrität und Vertraulichkeit gewahrt werden

Wer ist Verantwortlich?

Die Verantwortung für die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung liegt bei den Unternehmen. Es müssen „geeignete technische und organisatorische Maßnahmen“ (DS-GVO, S. 47) umgesetzt und nachgewiesen werden. Als Beispiel für solche Maßnahmen werden Pseudonymisierung und Verschlüsselung genannt. Haben Sie Ihre Daten ausreichend verschlüsselt muss nicht unbedingt jedes Datenleck gemeldet werden da die Daten nicht lesbar sind.



Chance oder Bremse?

Aus unserer Sicht ist die neue Datenschutzrichtlinie ist eine Chance. Deutsche Unternehmen stehen vor einem gewaltigen Wandel, zusammengefasst unter Industrie 4.0 Cloud und Co. . Durch diese Themen müssen Unternehmen in den nächsten zwei Jahren ihren Datenschutz anpassen. Um dies mit der nötigen Sorgfalt und Finesse zu tun ist jetzt der perfekte Zeitpunkt. Neuerungen im Unternehmen Modernisierung und Digitalisierung so ausrichten das Sie für alles was in der Zukunft kommt gerüstet ist.  Die neue Datenschutz-Grundverordnung ist nichts anderes als eine Reaktion auf einen stetig voranschreitenden, strukturellen Wandel. Ob die Verordnung weit genug geht und angemessen dafür ist, wird sich zeigen.