Datenschutz im Unternehmen

Das Deutsche Datenschutzrecht ist in einer Vielzahl von Gesetzen geregelt. Ist die rede betrieblich relevanten Datenschutzbestimmungen, spricht man in erster Linie über das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Dieses ist die zentrale Rechtsquelle hinsichtlich des umfassenden Schutzes personenbezogener Daten. Hinzu kommen achtzehn bereichsspezifische Sondergesetze wie dem Telekommunikationsgesetz (TKG) und dem Telemediengesetz (TMG). Einzelnen Landesdatenschutzgesetze gelten dagegen nicht für Unternehmen. Ab 2018 wird zudem die verschärfte europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DGSVO) in allen EU-Mitgliedstaaten gültig und die bisherigen Datenschutzbestimmungen werden ergänzt oder ersetzt. Bei der Vielzahl von Datenschutzgesetzen ist es für Unternehmen von großer Bedeutung, die einzelnen Gesetze zu kennen. Empfindliche Strafen können hier sonst greifen. So werden auch die Herausforderungen für den Datenschutz immer größer. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber im Frühjahr 2016 die verschärfte EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DGSVO) verabschiedet. Diese wird ab Mai 2018 zur neuen verbindlichen Datenschutzbestimmung in allen Mitgliedstaaten. Während die Landeseigenen Datenschutzgesetze aktuell in der Umsetzung untereinander  große Differenzen aufweisen, führt die Verordnung zu einer weitgehenden vereinheitlichung des Datenschutzrechts auf europäischer Ebene. Das primäre Ziel der Verordnung ist der Schutz der Grundfreiheiten natürlicher Personen und dabei wiederum deren Recht auf Schutz personenbezogener Daten gemäß Art. 1 Abs. 3 EU-DGSVO. Zwar werden die deutschen Datenschutzbestimmungen durch die Datenschutzgrundverordnung nicht völlig umgestellt dennoch sind Modifikationen für Unternehmen damit verbunden.

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